Die Rote Plattform

der SPD im Kreis Düren

Wolfgang Langwald

14.11.07

Wolfgang LangwaldWarum bin ich in der SPD?

Mensch im Mittelpunkt

Ich bin 1982 mit der sogenannten „Wende“ in die SPD eingetreten, da ich mir damals sagte: „Jetzt mußt Du Dich engagieren. Und da kam nur die SPD in Frage, eine SPD, die unter Willy Brandt den Mensch im Mittelpunkt ihrer gesamten Politik stellte.

Soziale Gerechtigkeit

Mir liegt die soziale Gerechtigkeit sehr am Herzen. Sie ist für mich der Grundbestandteil einer funktionierenden Gesellschaft. Freiheit alleine reicht nicht aus, man muss sie sich auch leisten können. Der Eigenverantwortung kommt dabei eine große Rolle zu.

Gleiche Bildungschancen für alle

Grundlage dafür kann nur ein Bildungssystem sein, das allen Menschen, egal welcher sozialen Herkunft sie entstammen, gleichermassen zur Verfügung steht. Alle sollen die gleichen Startchancen haben. Ich lehne elitäre System, zu den nur die Begüterten Zugang haben entschieden ab.

Gesellschaftsverantwortung – Solidarität

Menschen, Firmen, Behörden, Einrichtungen usw. sind für eine humane, partnerschaftliche Gesellschaft verantwortlich. Diese Verantwortung sollte bei allen verbindlich eingefordert und durchgesetzt werden können. Insbesondere in der Wirtschaft ist diese Verantwortung mit den Jahrzehnten nach dem Krieg abhanden gekommen. Die „Ellenbogengesellschaft“ wurde durch die selbsternannte „Werte“-Partei CDU durchgesetzt und durch Kündigungswellen und Globalisierungsbestrebungen der Industrie verschärft. Als Folge treiben heute die Menschen Existenz- und Zukunftsängste. Ein Ende ist dabei nicht abzusehen.

Mich stoßen inhumane Gesellschaftssysteme, seien sie diktatorisch oder demokratisch geführt (z.B. USA) ab. Solche Verhältnisse möchte ich in Deutschland nicht haben. Sie sind menschenverachtend. Leider sehe ich uns in Richtung amerikanischer Verhältnisse abdriften. Da muss gegengehalten werden!

Daher bin ich trotz der in den letzten Jahren durch die Politik von SPD und Grünen verschlechterten sozialpolitischen Bedingungen in der SPD immer noch am besten aufgehoben. Allerdings kann ich die, die uns in den Jahren der Regierung Schröder den Rücken gekehrt haben sehr gut verstehen. Ich bin ebenso maßlos enttäuscht. Ein Rückzug kommt aber erst recht nicht in Betracht, da ich damit die sozialen Kräfte in der SPD weiter schwächen würde. Zudem sind wir im UB Düren zu meiner vollsten Zufriedenheit politisch und menschlich aufgestellt.